Auf dem Leipziger Ring: 45-Jähriger verursacht mehrere Unfälle und kracht in Kirchenfassade

Leipzig - Am Donnerstagmorgen sorgte ein Mann (45) für mehrere Verkehrsunfälle in der Leipziger Innenstadt und verursachte dabei auch stärkere Schäden.

Die meisten Unfälle verursachte der 45-Jährige auf dem Leipziger Ring. (Archivbild)
Die meisten Unfälle verursachte der 45-Jährige auf dem Leipziger Ring. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Gegen 6.35 Uhr war der Mann mit einem gemieteten VW Up auf der August-Bebel-Straße in nördlicher Richtung unterwegs. Dort kam es laut Polizeisprecher Tom Richter zum ersten Unfall.

Er fuhr auf einen vor ihm fahrenden Transporter auf und blieb nicht stehen, sondern verließ den Unfallort.

Zu Crash Nummer zwei kam es wenig später auf dem Leipziger Ring. Der 45-Jährige wollte vom Goerdelerring in östliche Richtung auf den Tröndlinring fahren, kam aber nach links von der Fahrbahn ab.

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Er krachte in die Glasscheiben einer Haltestelle und lenkte dann auf die rechte Fahrbahn, wo er mit einem VW Sharan zusammenstieß. Dabei wurde eine 25-Jährige leicht verletzt, musste aber nicht ärztlich behandelt werden.

Die Fahrt endete letztendlich am Wilhelm-Leuschner-Platz

Die Fahrt endete in der Fassade der Probsteikirche. (Archivbild)
Die Fahrt endete in der Fassade der Probsteikirche. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Die Unfallfahrt des 45-Jährigen ging auch danach noch weiter. Er folgte dem Ring bis zum Roßplatz, wo er in südliche Richtung auf den Wilhelm-Leuschner-Platz abbiegen wollte.

Dabei kam er aber wieder nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die Fassade der Probsteikirche. Dort stellten ihn dann Polizeibeamte, die ihn verfolgt hatten.

Laut dem Polizeisprecher könnte ein medizinisches Problem bei dem Mann für die Unfälle verantwortlich sein. Er wurde in einem Fachkrankenhaus vorgestellt.

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Allerdings bestand auch der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Deswegen wurde sein Führerschein einkassiert und Blut abgenommen.

Insgesamt verursachte der Fahrer einen Gesamtsachschaden von 17.000 Euro. Die Ermittlungen zu den einzelnen Unfällen dauern an.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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