Neue Blitzer: Polizei tarnt Radarfallen jetzt als Fahrrad!

Augsburg - Um im Straßenverkehr auch an engen Gefahrenstellen für Sicherheit zu sorgen, haben Beamte in Augsburg Kreativität bewiesen und ein Fahrrad in einen mobilen Blitzer umfunktioniert.

Das umgebaute Lastenrad fällt kaum als Blitzer auf.
Das umgebaute Lastenrad fällt kaum als Blitzer auf.  © dpa/Günter Oberhuber

"Es handelt sich um ein herkömmliches Lastenfahrrad, auf dem eine mobile Geschwindigkeitsmesseinheit montiert wurde", teilte ein Sprecher des Verkehrsüberwachungs- und Ordnungsdienstes der Stadt am Freitag gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) mit.

Der mobile Blitzer werde an Gefahrenstellen eingesetzt, an denen ein Einsatz eines Autos nicht möglich ist, an Baustellen oder an engen Straßen vor Kindergärten und Altenheimen beispielsweise.

Dort überwache das umfunktionierte Lastenrad seit Anfang November die Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer. Zuvor war es im Sommer zwei Wochen lang getestet worden.

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Die Idee dazu hatte den Angaben zufolge ein Mitarbeiter des Augsburger Geschwindigkeitsmess-Teams.

Die Stadt zeigte sich mit der Umsetzung zufrieden: "Bisher kann man nicht zuletzt auch aufgrund des Zuspruchs aus der Bevölkerung eine positive Bilanz ziehen. Soweit funktioniert auch alles wie geplant", so der Sprecher.

Weitere Räder sollen in Augsburg aber nicht angeschafft werden. Ob die neue Messmethode auch in anderen Städten für Begeisterung sorgen wird, ist derzeit offen.

Auch in dieser 30-Zone könnte der Blitzer noch zum Einsatz kommen (Symbolbild).
Auch in dieser 30-Zone könnte der Blitzer noch zum Einsatz kommen (Symbolbild).  © DPA/Arne Dedert

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