Autotransport lässt nichts Gutes erahnen, die Waage übertrifft alle Erwartungen

Prüm - Schon der erste Eindruck habe "nichts Gutes erahnen lassen", sagte ein Sprecher der Polizei über einen Autotransport, der dann auch prompt aus dem Verkehr gezogen wurde.

Schon auf den ersten Blick wirkte der Autotransport nicht sonderlich vertrauenerweckend.
Schon auf den ersten Blick wirkte der Autotransport nicht sonderlich vertrauenerweckend.  © Polizeipräsidium Trier

Am Morgen des heutigen Freitags hatte die Polizei auf der Strecke zwischen den Städten Daun und Prüm in Rheinland-Pfalz Kontrollen durchgeführt. Vor allem Lastwagen und Transporter wurden dabei unter die Lupe genommen, denn der Schwerpunkt galt laut dem Polizeisprecher dem Thema "Überladungen".

Und dass der besagte Kleintransporter, der einen Van auf der Ladefläche hatte, überladen war, konnte man eigentlich schon auf den ersten Blick ausmachen. Denn die hinteren Reifen schleiften bereits in den Radkästen.

Also wurde der Transport, der auf dem Weg vom hessischen Rüsselsheim nach Hordai in Frankreich war, kurzerhand zur Kontrolle herausgewunken.

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Und was sich die Polizisten bereits gedacht hatten, belegte dann das Wiegen: Anstatt der erlauben 3500 Kilogramm wog der Transport insgesamt stolze 4700 Kilogramm - und war damit über 33 Prozent überladen!

Die hinteren Reifen schleiften bereits in den Radkästen.
Die hinteren Reifen schleiften bereits in den Radkästen.  © Polizeipräsidium Trier

Die Polizisten verboten die Weiterfahrt und erst als das verantwortliche Unternehmen ein passendes Fahrzeug für den Transport des Vans geschickt hatte, konnte der Wagen zu seinem Zielort in Frankreich gebracht werden.

Sowohl dem Fahrer als auch dem Unternehmen drohen nun laut dem Polizeisprecher saftige Bußgelder.

Titelfoto: Polizeipräsidium Trier

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