Biber-Damm mit schwerem Gerät zerstört: Jetzt droht dem Tier der Kälte-Tod

Langenzenn - Im mittelfränkischen Landkreis Fürth hat ein Unbekannter den Hauptdamm eines Bibers zerstört. Offenbar mit ordentlichem Aufwand.

Dem Biber droht durch das Trockenlegen der Biberburg nun der Erfrierungstod, wie die Polizei mitteilte. (Symbolbild)
Dem Biber droht durch das Trockenlegen der Biberburg nun der Erfrierungstod, wie die Polizei mitteilte. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Polizei bekannt gab, ereignete sich die Tat im Zeitraum von Montag bis Donnerstagnachmittag, also vom 19. bis 22. Januar.

Auch die Nebendämme seien beschädigt worden.

Der Bau befindet sich in einem Bach zwischen Dürrnfarrnbach und Keidenzell im Bereich der Ortschaft Langenzenn.

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"Im genannten Zeitraum zerstörte ein Unbekannter diesen, augenscheinlich mittels schwerem Gerät", teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit.

Die Beamten vermuten, dass ein Traktor oder Radlader zum Einsatz kam. "Durch den zerstörten Hauptdamm und die damit verbundene Trockenlegung der Biberburg droht dem Biber der Erfrierungstod."

Aus juristischer Sicht ist der Fall gleichzusetzen mit der Tötung des Bibers selbst. Die Kripo ermittelt.

Mögliche Zeugen oder Personen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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