Bombendrohung in Kaiserslautern: Hauptbahnhof gesperrt

Von Sandra Trauner

Kaiserslautern - Wegen einer Bombendrohung wurde der Hauptbahnhof von Kaiserslautern am Dienstag gesperrt. Eine weitere Drohung betrifft ein Krankenhaus in der rheinland-pfälzischen Stadt. Ein Polizeisprecher sagte, es gebe bisher "keine konkreten Anhaltspunkte für eine reale Gefahr".

Der Hauptbahnhof von Kaiserslautern wurde geräumt und gesperrt, Anlass dafür war eine Bombendrohung. (Symbolbild)
Der Hauptbahnhof von Kaiserslautern wurde geräumt und gesperrt, Anlass dafür war eine Bombendrohung. (Symbolbild)  © Montage: 5vision Media/dpa, Jonas Walzberg/dpa

Am Dienstagnachmittag, kurz vor 17 Uhr, ging nach Angaben der Polizei bei einer Polizeidienststelle im Stadtgebiet eine telefonische Drohung ein. Der Hauptbahnhof wurde vorsorglich geräumt und ist seither weiträumig abgesperrt.

Bundes- und Landespolizei sind im Einsatz. Spezialhunde unterstützen die Beamten beim Absuchen des Geländes.

Der Bahnverkehr ist derzeit eingestellt. Züge werden nach Angaben eines Bahnsprechers umgeleitet oder an Bahnhöfen zuvor angehalten. Wie lange die Sperrung dauert, sei offen.

Rathaus-Attacke in Troisdorf: Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen
Polizeimeldungen Rathaus-Attacke in Troisdorf: Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen

Kurz nach der Drohung gegen den Bahnhof ging nach Angaben der Polizei eine weitere Drohung ein: "Gegen 18 Uhr meldete sich ein Anrufer beim Westpfalz-Klinikum und kündigte eine Bedrohungslage gegen das Krankenhaus an. Die Polizei hat daraufhin weitere Kräfte zusammengezogen und trifft vor Ort die erforderlichen Maßnahmen."

Polizeisprecher: "Bisher gibt es keine konkreten Anhaltspunkte für eine reale Gefahr"

Aus ermittlungstaktischen Gründen veröffentlichen die Behörden aktuell keine weiteren Informationen zu den Inhalten der Drohungen, wie es weiter hieß.

Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort sagte: "Bisher gibt es keine konkreten Anhaltspunkte für eine reale Gefahr, die Polizei geht den Drohungen jedoch mit höchster Priorität nach. Auch die Ermittlungen nach den Anrufern laufen bereits."

Titelfoto: Montage: 5vision Media/dpa, Jonas Walzberg/dpa

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: