Berlin - Blutige Auseinandersetzung in der Skalitzer Straße: Ein 42-Jähriger und eine Gruppe gingen aufeinander los – der Mann wurde dabei schwer verletzt.
Gegen 21.50 Uhr war der Streit zunächst verbal eskaliert. Laut Polizei soll der 42-Jährige die Gruppe mit einer Glasflasche bedroht haben. Nachdem ihm die Flasche von der Gruppe abgenommen worden war, griff er zu einer Holzlatte und schlug damit auf ein Mitglied der Gruppe ein.
Daraufhin soll die Gruppe den Mann eingekreist haben. Erst wurde ihm die Holzlatte abgenommen, dann offenbar mit Fäusten zu Boden geschlagen.
Der 42-Jährige wurde nach bisherigen Erkenntnissen mehrfach gegen Kopf und Oberkörper getreten. Erst als eine bislang unbekannte Person einschritt, flüchteten die Beteiligten.
Der Mann wurde von Rettungskräften mit einer schweren Kopfverletzung und dem Verdacht auf eine arterielle Gehirnblutung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er notoperiert. Nach Angaben der Ärzte kann Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei konnte später am Kottbusser Tor einen 28-jährigen Tatverdächtigen aus der Gruppe wiedererkennen und vorläufig festnehmen. Nach Feststellung seiner Personalien kam er wieder auf freien Fuß.
Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und versucht, alle Beteiligten zu identifizieren. Die Ermittlungen laufen weiter.