CO-Alarm im Wohnzimmer! Mann wählt noch Notruf – und bricht dann zusammen

Schrinding - Einem 32-Jährigen aus Schrinding im Nordosten von Bayern wäre die fehlerhafte Bedienung seines Kaminofens beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden.

Die Rettungskräfte fanden den Mann bewusstlos am Boden vor seinem Kamin liegend vor. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte fanden den Mann bewusstlos am Boden vor seinem Kamin liegend vor. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Gegen 10 Uhr schlug der Arbeitgeber des Tschechen Alarm: Der Mann war nicht zur Arbeit erschienen. Fast zeitgleich ging bei der Polizei ein Notruf des 32-Jährigen selbst ein – doch der konnte kaum noch sprechen.

Als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst die Wohnungstür aufbrachen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Der Mann lag bewusstlos vor seinem Kaminofen; die Luft im Raum war hochgradig mit Kohlenmonoxid belastet.

Sofort wurde er erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht.

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Zunächst schien sein Zustand lebensgefährlich, doch inzwischen hat sich der 32-Jährige erholt und konnte die Klinik bereits wieder verlassen.

Kohlenmonoxid-Vergiftung: Eine unsichtbare Todesfalle

Die Ermittler gehen davon aus, dass eine unsachgemäße Bedienung des Kaminofens zum Austreten des giftigen Gases geführt hat. Kohlenmonoxid ist besonders tückisch: Es ist unsichtbar, geruch- sowie geschmacklos – und tödlich.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, CO-Melder zu installieren. Dies kleine Geräte können echte Lebensretter sein.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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