Antalya (Türkei)/Winningen - Ein 46 Jahre alter Landwirt aus dem rheinland-pfälzischen Winningen ist in seinem Haus in der türkischen Hafenmetropole Antalya tot aufgefunden worden. Die Umstände sind noch völlig unklar. Auch eine Straftat kann nicht ausgeschlossen werden.
Das zuständige Auswärtige Amt bestätigte gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" die Berichte inzwischen.
Demnach kümmern sich die Mitarbeiter des deutschen Konsulats in Antalya um den Fall und stehen in engem Austausch mit den Angehörigen des Verstorbenen.
Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur "İhlas" hatte der Mann erst vor einigen Monaten ein Haus im historischen Stadtviertel Kaleiçi im Bezirk Muratpaşa gekauft.
Seine Lebensgefährtin soll ihn dort leblos entdeckt haben, nachdem sie von einer Reise zurückgekehrt war. Alarmierte Rettungskräfte konnten dem 46-Jährigen nicht mehr helfen und stellten nur noch seinen Tod fest.
Straftat noch nicht ausgeschlossen: Mordkommission ermittelt
Anschließend wurde die Mordkommission, die Staatsanwaltschaft sowie die Rechtsmedizin eingeschaltet. Sie sollen nun die Todesursache des Deutschen klären. Das historische Viertel Kaleiçi gilt als beliebtes Touristenziel und wird als vergleichsweise sichere Gegend in unmittelbarer Strandnähe beschrieben.
Die Nachricht vom Tod des Landwirts sprach sich unterdessen auch in seiner Heimat schnell herum. Der 46-Jährige war über mehrere Jahre Mitglied des Ortschaftsrats in Winningen und dort vielen Menschen bekannt.