Berlin - Mitten in Berlin-Friedrichshain schlägt die Polizei am Dienstag zu: Ein scheinbar harmloses Szenario entpuppt sich als brisanter Fund.
Was zunächst wie ein normales Ein- und Aussteigen mehrerer Personen an einem Auto wirkte, entpuppte sich schnell als möglicher Drogen-Deal auf Rädern, wie die Einsatzkräfte auf Facebook bekannt gaben.
Die Beamten entschieden, das Fahrzeug samt seiner beiden Insassen genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Verdacht: ein laufender Drogen-Lieferservice.
Und tatsächlich: Bei einem der Männer fanden sich über 1000 Euro Bargeld in der Hosentasche. Er gab an, das Geld gehöre einem Freund.
Im Fahrzeug selbst machten die Einsatzkräfte dann den größeren Fund: Kokain, Ketamin, Ecstasy, Marihuana und MDMA – alles sorgfältig unter einer Verkleidung im Auto versteckt.
Mit den Vorwürfen konfrontiert erklärte der Tatverdächtige lediglich, er müsse "schnell an Geld kommen" – ein Geständnis, das ihm wenig helfen dürfte. Die weiteren Ermittlungen dauern an.