Drogen-Flucht durch Berlin: Raser kracht gegen Ampel und lässt verletzten Kumpel zurück

Berlin - Ein mutmaßlicher Drogenfahrer (24) lieferte sich Mittwochnacht mit der Polizei eine Verfolgungsjagd, fuhr dabei über rote Ampeln, heizte über Gehwege – und verlor schließlich die Kontrolle.

In der Nacht zu Donnerstag nahm die Polizei den mutmaßlichen Drogendealer fest. (Symbolfoto)
In der Nacht zu Donnerstag nahm die Polizei den mutmaßlichen Drogendealer fest. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Gegen 1 Uhr fiel der Wagen den Beamten im Weinbergsweg auf. Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, gab der 24-Jährige Gas – und lieferte sich eine gefährliche Flucht quer durch die Stadt. Mehrfach mussten Autos ausweichen, auch Fußgänger brachten sich in Sicherheit.

An der Kreuzung Invalidenstraße/Gartenstraße krachte der Wagen gegen eine Ampel und eine Mauer. Im Auto: ein 22-jähriger Beifahrer – er verletzte sich am Bein.

Doch statt zu helfen, ließ der Fahrer seinen Kumpel einfach zurück und rannte davon, berichtete die Polizei Weit kam er nicht: Beamte schnappten den Flüchtigen kurz darauf. Besonders dreist: Der 24-Jährige hat gar keinen Führerschein!

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Bei der Durchsuchung dann der nächste Hammer: Im Auto und bei dem Mann fanden die Beamten knapp 100 Verkaufseinheiten mutmaßlicher Drogen – darunter Tabletten und Pulver. Außerdem mehrere Handys und Bargeld in vierstelliger Höhe.

Er befand sich in Polizeigewahrsam und wurde am Donnerstag einem Richter vorgeführt. Sein verletzter Beifahrer wurde im Krankenhaus behandelt und später entlassen. Weitere Ermittlungen laufen.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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