Fünf Bewohner und drei Retter verletzt: Polizei teilt Update zu Küchen-Inferno

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Von Volker Danisch

Erkrath - Nach dem gewaltigen Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Erkrath mit fünf verletzten Bewohnern und drei verletzten Feuerwehrleuten hat die Polizei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.

Aufgrund des Feuers konnten 87 Bewohnern zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück.
Aufgrund des Feuers konnten 87 Bewohnern zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück.  © -/Feuerwehr Erkrath/dpa

Möglicherweise könnte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen würden von einem Gutachter unterstützt.

Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen in der Küche der Brandwohnung ausgebrochen.

Laut Feuerwehr sind auch umliegende Wohnungen und der Treppenraum stark in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt 87 Bewohner konnten zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren.

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In einer Turnhalle wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, da laut Feuerwehr nicht alle Betroffenen anderweitig unterkommen konnten. Dort fanden sich am Abend 29 Menschen ein, sagte ein Sprecher.

Bei dem Brand schlugen am Dienstag kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr laut dem Sprecher Flammen aus dem zweiten zeitweise bis zum vierten Obergeschoss hoch und auch in den Treppenraum.

Feuerwehrleute retteten zwölf Bewohner über ein Baugerüst, tragbare Leitern und den Treppenraum. Acht Personen kamen in Krankenhäuser, darunter drei leicht verletzte Feuerwehrleute.

Titelfoto: -/Feuerwehr Erkrath/dpa

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