Geisterfahrt auf A45 fordert weiteres Opfer: Zwölfjähriges Mädchen gestorben - Familie kämpft weiter ums Überleben

Florstadt - Der tragische Geisterfahrer-Unfall auf der A45 bei Florstadt hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Eines der schwer verletzten Kinder ist seinen Verletzungen erlegen. Drei weitere Menschen schweben immer noch in Lebensgefahr.

Nach dem folgenschweren Unfall einer Geisterfahrerin auf der A45 ist inzwischen auch ein zwölf Jahre altes Mädchen verstorben. (Symbolbild)  © Montage: Nicolas Armer/dpa, Arnulf Stoffel/dpa

Wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte, starb das zwölfjährige Mädchen am frühen Dienstagabend an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Zu dem schweren Unfall war es bereits in der Nacht zum Sonntag gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 34 Jahre alte Frau aus Obernburg im Landkreis Miltenberg an der Anschlussstelle Florstadt entgegen der Fahrtrichtung auf die A45 gefahren.

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Kurz darauf prallte sie mit hoher Geschwindigkeit frontal mit dem Wagen eines 70-Jährigen zusammen.

Sowohl der Senior als auch die 34-Jährige kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben.

Im Fahrzeug der Frau befanden sich zudem ihr Ehemann sowie ihre drei Kinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren. Der Vater und zwei der Kinder befinden sich nach Angaben der Polizei weiterhin in einem kritischen Zustand.

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Genaue Unfallursache wird weiter untersucht

Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle Insassen in den beteiligten Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Einsatzkräften befreit werden. Mehrere Verletzte wurden anschließend mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht.

Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der genauen Unfallursache einen Gutachter beauftragt. Weitere Ermittlungen dauern an.

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