Gemeinsame Streife auf der A2: Polizei Braunschweig und Magdeburg arbeiten künftig zusammen

Von Jonas Lohrmann

Magdeburg/Braunschweig - Polizisten aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind künftig häufiger gemeinsam auf der A2 unterwegs.

Braunschweigs Polizeipräsident Thomas Ring (l.) und Magdeburgs Direktor Tom-Oliver Langhans (r.) unterschreiben die Vereinbarung.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Seit Sonntag sind gemischte Streifen der Polizeidirektion Braunschweig und der Polizeiinspektion Magdeburg im Einsatz, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Die Einsatzkräfte sollen mehrmals im Monat für eine komplette Dienstschicht gemeinsam unterwegs sein. Hintergrund ist eine Ergänzung einer bereits seit 2019 bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Polizeibehörden.

Ziel ist es demnach, Einsätze auf der A2 ohne Unterbrechung über die Landesgrenze hinweg fortzuführen. Das kann etwa bei Verkehrsunfällen, Falschfahrermeldungen oder Verfolgungsfahrten wichtig sein.

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Die Streifen werden vom Polizeikommissariat Bundesautobahn Braunschweig und dem Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst Magdeburg gestellt. Treffpunkt der Einsatzkräfte ist die Autobahnraststätte Marienborn.

Dort wechseln die Beamten in die Fahrzeuge der jeweils anderen Dienststelle, bevor die Streifen in den jeweiligen Bundesländern eingesetzt werden.

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Die Einsatzkräfte aus Braunschweig und Magdeburg werden zukünftig länderübergreifend zusammenarbeiten.  © Polizeidirektion Braunschweig

Mit den gemeinsamen Einsätzen wollen die Behörden schneller reagieren und mobile Kriminalität besser bekämpfen. Außerdem soll die Verkehrssicherheit auf der wichtigen Ost-West-Verbindung steigen.

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