Heftige Explosion in Unterkunft für Obdachlose: So ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

Von Frank Christiansen

Meerbusch - Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Meerbusch bei Düsseldorf ist reichlich Schaden entstanden.

Die Ursache für die Explosion in der Obdachlosen-Unterkunft in Meerbusch war zunächst unklar.  © -/Freiwillige Feuerwehr Meerbusch/dpa

Verletzt worden sei aber niemand, sagte ein Polizeisprecher in Neuss. In der Nacht zum Donnerstag hatte demnach ein lauter Knall die Anwohner aufgeschreckt.

Die Explosion habe sich im Erdgeschoss des Hauses ereignet – entweder im Flur oder in einer Wohnung, in der sich zum Zeitpunkt der Detonation aber niemand aufgehalten habe.

Unklar sei, was explodiert ist. "Wir haben bislang keine Spuren eines Sprengsatzes gefunden", sagte der Sprecher. Ein technischer Defekt könne nicht ausgeschlossen werden. Spezialisten des Landeskriminalamts seien vor Ort.

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In dem städtischen Gebäude seien Obdachlose untergebracht. Neben dem Gebäude selbst seien auch zwei Autos vor dem Haus und ein gegenüberliegendes Haus leicht beschädigt worden.

Die Menschen in den oberen Etagen mussten in der Nacht das Quartier wechseln und wurden anderweitig untergebracht, teilte die Feuerwehr Meerbusch mit.

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Am betroffenen Haus seien sowohl Fenster als auch Fassadenteile herausgedrückt worden. Strom und Wasser wurden durch den Energieversorger vorsorglich abgestellt.

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