Gegengift eingeflogen! Ärzte kämpfen nach Schlangenbiss um Leben von Kind

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Deggendorf (Bayern) - Nachdem ein Kind in Bayern von einer Kreuzotter gebissen worden war, zeigte es schwere Vergiftungserscheinungen. Das lebensrettende Antiserum kam auf schnellstem Weg per Hubschrauber.

Die Kreuzotter ist eine kleine bis mittelgroße Giftschlange Eurasiens aus der Familie der Vipern.
Die Kreuzotter ist eine kleine bis mittelgroße Giftschlange Eurasiens aus der Familie der Vipern.  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die ADAC-Luftrettung mitteilte, wurde Ende Juni ein Kind nach einem Schlangenbiss in die Klinik Deggendorf eingeliefert.

Schnell verschlechterte sich der Zustand des jungen Patienten: "Eine schwere Vergiftungsreaktion mit Kreislaufproblemen, niedrigem Blutdruck und einer starken Schwellung und Verhärtung des Beins machten eine schnelle Behandlung notwendig."

Da das Gegengift vor Ort nicht vorrätig war, flog die Besatzung des Rettungshubschraubers "Christoph1" das Antiserum aus der Toxikologie des TUM Klinikums Rechts der Isar in München nach Deggendorf.

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Wie ein Sprecher des Donauisar Klinikums in Deggendorf gegenüber "BR24" bestätigte, habe sich das Kind daraufhin rasch erholt.

Demnach werden in dem niederbayerischen Krankenhaus jährlich etwa ein bis zwei Kreuzotter-Bisse behandelt. Nur in den seltensten Fällen sei ein Gegengift bei der Behandlung überhaupt nötig.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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