Was ist da denn los? Dunkler Hubschrauber kreist seit zwei Stunden über Berliner Westen

Von Lukas Dubro, Wolfram Steinberg

Berlin - Die Bundeswehr führt Übungen in Berlin durch und lässt dabei auch Hubschrauber aufsteigen.

Rund zweihundert Fallschirmjäger waren bei der Übung im Einsatz.
Rund zweihundert Fallschirmjäger waren bei der Übung im Einsatz.  © Wolfram Steinberg/dpa

Eine Übung lief am Dienstag in Steglitz. Zu sehen war dabei etwa, wie ein Hubschrauber mehr als zwei Stunden mit offener Tür über dem Gelände kreiste.

Auf dem früheren Forschungsgelände rund um den "Mäusebunker" waren nach Angaben eines Bundeswehrsprechers 200 Fallschirmjäger aus Norddeutschland und 50 weitere Militärangehörige im Einsatz.

Es ging demnach um eine Übungsoperation gegen feindliche Agenten aus dem Ausland, die einen Anschlag verüben wollten.

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Nach Angaben eines Sprechers des Heeres ist das Freikämpfen von kritischer Infrastruktur im Verteidigungsfall Teil der Übungen.

Zuvor hatte die Berliner Polizei auf der Plattform X auf das Manöver aufmerksam gemacht.

Am Mittwoch soll eine weitere Übung in Spandau folgen. Dabei kämen auch wieder Hubschrauber zum Einsatz. Es bestehe keine Gefahr für Passanten oder Anwohner.

Titelfoto: Wolfram Steinberg/dpa

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