Kids dürfen nach Brandstiftung in Schule zurück: Weiter keine Spur von den Tätern

Von Volker Danisch

Haan - Nach dem vermutlich durch Brandstiftung entstandenen Feuer in einer Grundschule in Haan bei Düsseldorf können die gut 200 betroffenen Schüler an diesem Donnerstag in ihr Schulgebäude zurückkehren.

Feuerwehrleute kämpften am 4. Januar 2026 gegen die Flammen in der Grundschule.  © -/Feuerwehr Haan/dpa

Damit halte der gewohnte Schulalltag in vertrauter Umgebung wieder Einzug, teilte die Stadt Haan mit. Die Schulverwaltung werde vorübergehend in einem Container untergebracht, bis die Verwaltungsräume wiederhergestellt seien.

Bei dem Brand in der Grundschule in der Nacht zum 4. Januar geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein Büro brannte vollständig aus, zwei angrenzende Räume wurden leicht beschädigt. Feuerwehrleute brachten den Brand schnell unter Kontrolle, wie die Polizei weiter mitteilte.

Nach dem Ende der Weihnachtsferien stand für die 216 Grundschüler zunächst drei Tage Distanzunterricht an. Die acht Klassen der Grundschule wechselten dann zum Unterricht in Ersatzräume an einem städtischen Gymnasium.

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Neben den Aufräum- und Reinigungsarbeiten ging es in der beschädigten Grundschule um die Sicherheit in den Klassenräumen. Nach Auswertung von sogenannten Wischproben bestünden keinerlei Bedenken mehr, hatte die Stadt erklärt.

Die Polizei prüft bei ihren Ermittlungen einen möglichen Zusammenhang zwischen der mutmaßlichen Brandstiftung an der Grundschule sowie dem Einbruch und den Zerstörungen an einer Gesamtschule in Haan wenige Tage zuvor.

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2000 Euro Belohnung für Hinweise

Dort waren zahlreiche Räume, Sanitäranlagen und das Schülercafé verwüstet worden. Teile des Hauptgebäudes wurden unter Wasser gesetzt.

Die Stadt Haan hat angesichts der enormen Schäden an beiden Schulen eine Belohnung von 2000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, wie die Polizei mitteilte.

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