Kinder in Gefahr: Schleuser-Fahrt auf A93 endet mit Festnahme

Von Tizian Gerbing

Kiefersfelden - Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 54-Jährige soll sechs Menschen ohne gültige Einreisepapiere nach Deutschland gebracht haben, wie die Beamten mitteilten.

Die Polizei stoppte den Schleuser. (Symbolfoto)  © Marijan Murat/dpa

Die Polizisten stoppten das Auto am Grenzübergang auf der A93. Das Fahrzeug sei stark überbesetzt gewesen.

Auf der Rückbank saßen nach Angaben der Bundespolizei vier Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren zusammen mit ihrer Mutter zwischen Gepäckstücken – ohne Anschnallmöglichkeit und ohne Kindersitze.

Auffällig war zudem eine von innen zugefrorene Windschutzscheibe, bei der sich der Fahrer nur ein kleines Sichtfeld freigekratzt hatte.

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Der Fahrer konnte sich mit einem ukrainischen Reisepass und einer lettischen Aufenthaltserlaubnis ausweisen.

Seine sechs Mitfahrer verfügten jedoch nicht über die erforderlichen Einreisepapiere und mussten nach Österreich zurückkehren.

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Ein Richter ordnete Untersuchungshaft gegen den Mann an. Laut Bundespolizei war er bereits zuvor wegen Schleusung aufgefallen.

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