Mann (†38) betritt vollgelaufenen Keller: Wenig später ist er tot

Koblenz - Heftige Unwetter machten im Laufe des Freitags auch vor Rheinland-Pfalz nicht Halt. Neben zahlreichen teils erheblichen Sachschäden ereignete sich darüber hinaus eine wahre Tragödie.

Die Rettungskräfte versuchten den 38-Jährigen zu reanimieren - ohne Erfolg. (Symbolfoto)
Die Rettungskräfte versuchten den 38-Jährigen zu reanimieren - ohne Erfolg. (Symbolfoto)  © Montage: Stephan Witte/KDF-TV & Picture 2021/dpa, 123RF/Jörg Hüttenhölscher

Am Freitagabend kam es in Wittgert im rheinland-pfälzischen Westerwaldkreis zu einem Unglück im Zusammenhang mit den schweren Gewittern, die weite Teile Deutschlands in ihre Mangel genommen hatten.

Beim Betreten eines vollgelaufenen Kellers erlitt ein Mann einen Stromschlag und verstarb in der Folge auch aufgrund einer schweren Kopfverletzung, während die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall laufen.

Ein Sprecher des Koblenzer Polizeipräsidiums berichtete am späten Freitagabend von dem Unglück, welches sich gegen 18.50 Uhr in einem Privatanwesen. Dort hatte ein 38-jähriger Bekannter der dort wohnhaften Familie dieser einen Besuch abgestattet und infolge der schweren Gewitter den mit Wasser vollgelaufenen Keller seiner Gastgeber betreten.

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Hierbei erlitt der Mann ersten Ermittlungen zufolge einen Stromschlag und schlug heftig auf dem Kopf auf. Die sofort herbei geeilten Rettungskräfte konnten das Leben des 38-Jährigen trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen nicht mehr retten.

Er verstarb noch am Schauplatz des tragischen Geschehens. Die genaue Todesursache und wie es überhaupt zu dem tödlichen Stromschlag kommen konnte, soll die Arbeit der eingeschalteten Kriminalpolizei zutage fördern.

Unwetter in und um Koblenz: Ein tragischer Todesfall, zahlreiche Sachschäden

Weitere Personenschäden wurden der Polizei in und um Koblenz glücklicherweise nicht mehr gemeldet. Dennoch sorgten die Unwetter und Gewitter für heftige Schäden. Vor allem die bis zu 5 Zentimeter großen Hagelkörner beschädigten zahlreiche geparkte Autos und machten die Weiterfahrt auf mehreren Bundesstraßen zeitweise unmöglich.

Auch zahlreiche umgestürzte Bäume blockierten mehrere Straßen, wie beispielsweise die Bundesstraße 49 zwischen Lahnstein und Montabaur.

Titelfoto: Montage: Stephan Witte/KDF-TV & Picture 2021/dpa, 123RF/Jörg Hüttenhölscher

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