Maybach nach Unfall mit Lkw Schrott: Dieses Wrack war mal 500.000 Euro wert

Gernsheim - Wie verliert man am schnellsten eine halbe Million Euro? Diese Frage kann seit der Nacht zu Donnerstag - wenn auch sicherlich unfreiwillig - der noch junge Fahrer eines Luxuswagens schmerzhaft beantworten. Auf der A67, nahe des südhessischen Gernsheim im Kreis Groß-Gerau, krachte der 24-Jährige frontal in das Heck eines Lkws. Die Nobelkarosse hatte hiernach nur noch Schrottwert.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag auf der A67, nahe des südhessischen Gernsheims.
Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag auf der A67, nahe des südhessischen Gernsheims.  © KeutzTVNews/Alexander Keutz

Wie ein Sprecher des südhessischen Polizeipräsidiums am Donnerstagmorgen mitteilte, sei der 61 Jahre alte Fahrer eines Lkw, der aus dem baden-württembergischen Mannheim stammt, auf der A67 im Bereich der Anschlussstelle Gernsheim in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs gewesen.

Dort habe er gegen 1.30 Uhr in der Nacht vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt, um einen weiteren Brummi die Zufahrt auf die Autobahn zu ermöglichen. Just in diesem Moment befuhr jedoch ein 24-Jähriger aus Pforzheim mit seinem Mercedes-Maybach eben diese linke Spur.

Kaum dass dieser den plötzlich vor ihm fahrenden Lkw erblickt hatte, stieg er mit Vollkaracho auf die Eisen, konnte aber dennoch nicht mehr verhindern, dass er mit einiger Wucht auf das Heck des Sattelschleppers auffuhr.

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Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 23 Jahre alte Beifahrerin im Maybach (glücklicherweise nur leicht) am Fuß verletzt. Sie kam dennoch vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Die beiden Fahrer der am Unfall beteiligten Fahrzeuge kamen dagegen mit dem Schrecken davon. Der Maybach, dessen Neuwert sich auf rund 500.000 Euro beläuft, hatte nach dem Zusammenstoß nur noch Schrottwert.

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Die A67 war zwischen den Anschlussstellen Gernsheim und Lorsch voll gesperrt. Insgesamt sieben Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren am Unfallort zugange. Zudem wurden drei Rettungswagen sowie ein Notarzt und eine Streife der Autobahnpolizei hinzubeordert.

Diese gab die bis zuletzt gesperrte Fahrbahn gegen 5 Uhr am Morgen wieder frei.

Titelfoto: KeutzTVNews/Alexander Keutz

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