Nach Test: Zoll reagiert sofort und lässt über 40 Tonnen Basmati-Reis verbrennen

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Düsseldorf/Wuppertal - Dass der Zoll potenziell gefährliche Lebensmittel vernichten lassen muss, kommt häufiger vor. Aber 40 Tonnen auf einen Schlag, ist doch eher die Ausnahme.

Der Zoll hat in Wuppertal kürzlich 40 Tonnen Basmati-Reis aus dem Verkehr gezogen.
Der Zoll hat in Wuppertal kürzlich 40 Tonnen Basmati-Reis aus dem Verkehr gezogen.  © Hauptzollamt Düsseldorf

Wie das Hauptzollamt Düsseldorf mitteilte, überprüften die Beamten kürzlich einen Lkw, der Basmati-Reis an einen Supermarkt in Wuppertal ausliefern sollte.

Da der Verdacht bestand, dass die Ware mit Schimmelsporen belastet sein könnte, nahmen die Zöllnerinnen und Zöllner die Ladung einmal genauer unter die Lupe.

Nach eingehender Analyse durch die Lebensmittelüberwachungsbehörde wurde dann festgestellt, dass der Reis zwar nicht mit Schimmel, dafür aber mit Mineralölen belastet war.

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Möglicherweise seien diese beim Herstellungsprozess oder durch die Verpackung in den Reis gelangt, wie es weiter hieß. Ein Verzehr könne auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Das Zollamt in Wuppertal nahm die 40 Tonnen Reis daraufhin in Verwahrung. Später wurde die gesamte Lieferung dann auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) verbrannt.

"Es ist zwar nicht schön, wenn Lebensmittel vernichtet werden müssen, aber wenn sie gefährlich für den Menschen sind, führt leider kein Weg daran vorbei", erklärte Fabian Pflanz, Pressesprecher des Hauptzollamtes Düsseldorf.

Titelfoto: Hauptzollamt Düsseldorf

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