Nach Zug an Vape: 13-Jährige hat Betäubungsmittel im Blut

Von Jule Meck

Spiegelau - Ein 16-Jähriger soll einer 13-jährigen Schülerin in Spiegelau (Landkreis Freyung-Grafenau) über seine Vape Betäubungsmittel verabreicht haben.

Nach einem Zug an einem Vape fühlte sich ein Mädchen in Niederbayern plötzlich schlecht. (Symbolbild)
Nach einem Zug an einem Vape fühlte sich ein Mädchen in Niederbayern plötzlich schlecht. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa/dpa

Der Jugendliche habe der 13-Jährigen auf dem Rückweg von der Schule im Zug angeboten, an seiner Vape zu ziehen, teilte die Polizei mit. 

Kurz nach dem Zug an der Vape habe das Mädchen Seh- und Gehörbeeinträchtigungen sowie ein Taubheitsgefühl in den Beinen gespürt und sei mit letzter Kraft aus dem Zug ausgestiegen.

Im Krankenhaus wurden in ihrem Blut Benzodiazepine festgestellt.

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Dabei handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, die bei Angst- und Schlafstörungen eingesetzt werden, ein hohes Abhängigkeitspotenzial mitbringen und zu kognitiven Beeinträchtigungen führen können.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 16-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Weitere Hintergründe sind derzeit unklar, wie ein Sprecher mitteilte.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa/dpa

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