Ostern außer Kontrolle: Polizei macht Mega-Funde bei Verkehrscheck
Berlin - Was für die Berliner Polizei zunächst nach normalen Kontrollen aussah, entwickelte sich an Ostern schnell zu außergewöhnlichen Einsätzen. In drei Fällen kamen Drogen, Bargeld und weitere interessante Funde ans Licht.
Beim ersten Fall wollten die Beamten in der Nacht zum Ostersonntag eigentlich nur ein Auto in Neukölln kontrollieren, doch der Fahrer machte plötzlich kehrt, parkte verkehrswidrig und wollte davonlaufen.
Bei der Kontrolle kam heraus: Der Mann besitzt keine Fahrerlaubnis. Außerdem fanden die Polizisten mehrere Drogen, Cannabis und Bargeld, wie sie bei Facebook mitteilten. Der Mann wurde anschließend zur Polizeiwache gebracht.
Weitere Beamte führten am Ostersonntag eine Geschwindigkeitsmessung in der Clayalle durch. Bereits beim ersten Auto ging es richtig los: 81 km/h statt erlaubter 50.
Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus: Der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein, möglicherweise Drogen genommen und einen gefälschten Führerschein dabei.
Auch der Beifahrer blieb nicht unauffällig: Bei ihm wurden rund 50 Gramm Cannabis, über 3000 Euro Bargeld, ein Einhandmesser, zwei Grinder und eine Feinwaage gefunden.
Damit war die Kontrolle schon nach dem ersten Auto beendet. Alles Beschlagnahmte wurde sichergestellt. Die restlichen Abendstunden verbrachten die Ermittler mit den schriftlichen Arbeiten.
Beim dritten Fall fiel der Polizei in Kreuzberg ein VW Polo ohne Kennzeichen auf. Bei der Kontrolle fanden sie im Kofferraum ein gestohlenes Nummernschild.
Die Durchsuchung brachte zudem Drogen, mutmaßliches Diebesgut, verpackte Kleidung und Werkzeug wie Vorschlaghammer und Flex zum Vorschein. Gemeinsam mit der Kripo wurden noch zwei Wohnungen durchsucht, dabei fanden die Beamten weitere Betäubungsmittel beim Tatverdächtigen.
Titelfoto: Facebook: Polizei Berlin
