Parolen gerufen, Graffiti gesprüht: Polizei ermittelt wegen verfassungsfeindlicher Aktionen in Sachsen

Mittweida/Lichtenstein - In Westsachsen gab es mehrere Vorfälle mit verfassungsfeindlichen Parolen. Ein junger Mann (19) wurde geschnappt.

Die Polizei hat die Ermittlungen in den beiden Fällen aufgenommen. (Symbolfoto)  © Arno Burgi/dpa

Wie die Polizei mitteilte, war ein Streifenwagen in der Nacht zu Mittwoch in der Straße Pfaffenberg in Mittweida unterwegs, wo den Beamten zwei junge Männer (18, 19) auffielen. Einer von ihnen rief eine verfassungsfeindliche Parole in Richtung der Polizisten.

Diese entschlossen sich daraufhin die beiden zu Kontrollieren. Dabei gab der 19-jährige Deutsche zu, das er die Parole gerufen hatte.

Gegen den Mann wurden nun Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

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In Lichtenstein (Landkreis Zwickau) wurden dagegen in den vergangenen Tagen mehrere Schmierereien mit verbotenem Inhalt festgestellt.

"Unbekannte Täter hatten verfassungsfeindliche Parolen und Symbole an eine Packstation, an die Fassade eines Einkaufsmarkts, an zwei Laternen sowie einen Stromkasten gesprüht", so ein Polizeisprecher. Die Anzeigen zu den Graffiti am Thomas-Müntzer Weg und in der Glauchauer Straße wurden der Polizei am Dienstagnachmittag angezeigt.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, steht noch nicht fest.

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Auch in diesem Fall hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen. Wem sind Personen aufgefallen, die mit den Graffiti in Verbindung stehen könnten. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Revier in Glauchau unter der Telefonnummer 03763/640 entgegen.

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