Passant zeigt Courage und hilft belästigter Frau: Dann wird er auf offener Straße niedergeschlagen
Düren - In Düren hat ein couragierter Passant (52) einer Frau geholfen, die augenscheinlich von zwei Männern belästigt wurde - und ist daraufhin brutal niedergeschlagen worden. Jetzt fahndet die Polizei nach den Angreifern.
Nach Angaben eines Polizeisprechers war der 52-Jähriger am Dienstagabend in Düren unterwegs, als er gegen 20.35 Uhr auf die beiden Männer und die offenbar belästigte Frau aufmerksam wurde und kurzerhand eingriff. So habe er das Duo angesprochen und den beiden zu verstehen gegeben, dass sie ihre Handlung unterlassen sollten, woraufhin die Männer sofort verbal aggressiv reagierten.
Der 52-Jährige entfernte sich daraufhin vom Ort des Geschehens und begab sich zu seiner Wohnanschrift in der Heinrich-Heine-Straße, als er seine Haustür aufschloss, spürte er jedoch plötzlich einen Tritt gegen seine Kniekehle und stürzte zu Boden.
Während er am Boden lag, traten die beiden Männer, die ihm offenbar gefolgt waren, gegen seinen Kopf und seine Rippen, wobei ein Täter ihn obendrein mit einem Faustschlag ins Gesicht traktierte. Danach flüchteten die Schläger zu Fuß in Richtung des Annakirmesplatzes, während der Dürener leicht verletzt zurückblieb.
Rettungskräfte zur Behandlung seiner Blessuren seien nicht nötig gewesen, berichtete der Sprecher. Die Beamten nahmen jedoch die Fahndung nach den Männern auf und sind in diesem Zusammenhang auch auf der Suche nach Zeugen.
Polizei fahndet nach Schlägern und sucht Zeugen
Die Polizei gab Beschreibungen der Gesuchten heraus, die wie folgt lauten:
Täter 1
1,70 bis 1,75 Meter groß
etwa 29 bis 32 Jahre alt
schlanke Statur
lange, dunkelbraune Haare (bis unter die Ohren)
Oberlippen- und Kinnbart
trug hellblaue Jeans und eine College-Jacke
Täter 2
circa 30 bis 35 Jahre alt
trug hellblaue Jeans
Nicht nur Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder die Täter geben können, sondern insbesondere die Frau, die dem Anschein nach belästigt wurde, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 02421/9490 zu melden.
Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

