Polizei klärt auf: Banküberfall in Sparkasse offenbar ganz anders als gedacht
Rommerskirchen - Nach dem mutmaßlichen Banküberfall in Rommerskirchen scheint sich die Sache in der Sparkasse am Donnerstag offenbar ganz anders ereignet zu haben.
Einer offiziellen Stellungnahme der Polizei zufolge soll der 42-Jährige am Donnerstagnachmittag lediglich die Herausgabe seines Geldes gefordert haben.
Offenbar soll er der Bankmitarbeiterin dabei zu verstehen gegeben haben, dass er eine Reizgaspistole bei sich führe, um sein Geld zu bekommen. Gezeigt habe er diese aber nicht.
Allerdings soll das Konto des Mannes gepfändet worden sein, weshalb ihm eine Auszahlung am Schalter verweigert worden sei, heißt es.
Der Mann hatte sich nach rund zwei Stunden widerstandslos festnehmen lassen. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuß.
Derzeit werde geprüft, ob der 42-Jährige trotz des Missverständnisses einem Haftrichter vorgeführt werden soll.
Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa
