Polizei stoppt "völlig desolaten" Rindertransport auf der Autobahn

Ampfing - Einen "völlig desolaten" Rindertransport aus Österreich hat die Polizei in Oberbayern gestoppt.

Die Rinder wurden in eine Halle gebracht und dort versorgt.
Die Rinder wurden in eine Halle gebracht und dort versorgt.  © Sven Hoppe/dpa

Bei dem Lastwagen sei das Dach ausgefahren gewesen, sodass einige der 30 Rinder an Bord auf der Autobahn 94 den kalten Fahrtwind abbekommen hätten, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Zudem seien die Hygieneregeln für Tiertransporte "deutlich missachtet" worden. Der Lastwagen hätte die Rinder in ein Land außerhalb der EU bringen sollen, was in diesem Fall aber nicht erlaubt gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher.

Die Beamten stoppten den Lastwagen daher am Mittwoch bei Ampfing (Landkreis Mühldorf am Inn) und eskortierten den Tiertransport zu einer Halle in Waldkraiburg, wo die Rinder versorgt und untergestellt werden konnten. Der Fahrer musste den Angaben zufolge mehrere Hundert Euro Bußgeld zahlen.

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Die kroatische Spedition, für die er fuhr, muss sich demnach ebenfalls auf ein Bußgeldverfahren einstellen.

Zudem könne es sein, dass das Unternehmen das Geld zahlen muss, das sie eingenommen hat, weil es sich offenbar nicht wie andere Konkurrenten an die Vorschriften gehalten hat.

Ein entsprechendes Verfahren zur Gewinnabschöpfung setzte die Polizei in Gang.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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