Polizei zieht Rostlaube aus Verkehr: Transporter droht in zwei Teile zu brechen

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Berlin - Und wieder einmal fragt man sich: Wie konnte diese Rostlaube überhaupt noch eine TÜV-Plakette bekommen? In Berlin hat die Polizei einmal mehr ein Verkehrsrisiko von der Straße geholt.

Der Transporter drohte an der Aufhängung zwischen Fahrerkabine und Pritsche in zwei Teile zu brechen.
Der Transporter drohte an der Aufhängung zwischen Fahrerkabine und Pritsche in zwei Teile zu brechen.  © Facebook/Polizei Berlin

Eine Streife des Abschnitts 13 wurde am Mittwoch in Pankow von einem besorgten Bürger auf das Fahrzeug aufmerksam gemacht, wie die Behörde bei Facebook mitteilte.

Der Pritschenwagen bewegte sich zu diesem Zeitpunkt auf der Breiten Straße in Richtung Damerowstraße und soll nach Aussage des Zeugen auffällig durchgehangen haben.

Die Streife entdeckte den Transporter schließlich auf dem Weg zur Autobahn und nahm umgehend die Verfolgung auf. Auf der A114 konnten sie das Gefährt schließlich stoppen und den Beamten sei schon aus der Ferne klar gewesen, "dass das Fahrzeug schnellstmöglich von der Autobahn runtermuss", wie es in dem Bericht hieß.

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Also wurde die "gelbe Gefahr" langsam von der Stadtautobahn gelotst, damit die Einsatzkräfte einen genaueren Blick darauf werfen konnten.

Dass die Pritsche durchhing, konnte ja schließlich nur zwei Ursachen haben: Entweder eine Überladung oder ein technischer Defekt.

Transporter beim Abschleppen fast zerbrochen

Die Reifen sind so stark abgefahren, dass sie teilweise schon kein Profil mehr haben und der Unterboden des Gefährts ist stark verrostet.
Die Reifen sind so stark abgefahren, dass sie teilweise schon kein Profil mehr haben und der Unterboden des Gefährts ist stark verrostet.  © Facebook/Polizei Berlin (Bildmontage)

Ersteres konnte schnell ausgeschlossen werden, denn auf der Ladefläche befanden sich nur Müll und Schrott, der aber nicht viel wog. Also musste ein Defekt an der Karosserie vorliegen.

Und tatsächlich, der Rahmen war bereits gebrochen und es wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis der Bruch einen schweren Unfall hätte auslösen können. Zudem waren die Reifen ziemlich platt und wiesen teilweise schon kein Profil mehr auf. Auch der Unterboden war stark verrostet.

Allerdings stellte sich auch das Abschleppen nicht gerade als unproblematisch heraus, denn beim ersten Versuch drohte das Gefährt tatsächlich in zwei Teile zu brechen. Also musste ein weiterer Abschlepper angefordert werden, sodass der Transporter vorsichtig aufgeladen werden konnte.

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Noch einmal wird es mit dem TÜV wohl eher nicht klappen, sodass der Pritschenwagen jetzt seine letzte wohlverdiente Fahrt zum Schrottplatz antreten dürfte.

Titelfoto: Facebook/Polizei Berlin

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