BMW rast mit 200 Sachen über den Standstreifen, bremst Polizei aus und flieht

Schweinfurt - Auf der A7 bei Schweinfurt fiel ein BMW durch rücksichtsloses Fahren auf. Als die Polizei den Fahrer stoppen wollte, gelang ihm die Flucht - zunächst.

Als die Polizei zu dem BMW aufgeschlossen hatte, ging der Fahrer plötzlich in die Eisen und nahm die Ausfahrt.
Als die Polizei zu dem BMW aufgeschlossen hatte, ging der Fahrer plötzlich in die Eisen und nahm die Ausfahrt.  © 123rf/Manuel Faba Ortega

Wie die Polizei mitteilte, fiel der BMW mit Hannoveraner Zulassung gegen 9 Uhr einer Polizeistreife kurz vor dem Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck auf.

Demnach überholte der Fahrer, der allein im Auto saß, einen Laster zunächst rechts über den Standstreifen.

Anschließend raste der BMW mit 200 Sachen über die Autobahn, wobei er bei seinen waghalsigen Überholmanövern immer wieder von der linken Spur auf den Standstreifen und zurück wechselte.

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Die Streife machte sich an die Verfolgung. Aber als die Polizisten zu dem BMW aufgeschlossen hatten und den Fahrer mit Blaulicht und Stopp-Signal zum Anhalten bewegen wollten, bremste dieser plötzlich ab und erwischte gerade noch die Abfahrt Schweinfurt-Hafen.

Hier konnten ihm dann die überrumpelten Polizisten nicht mehr folgen.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung entdeckte eine Streife den BMW aber gegen 12 Uhr in der Schweinfurter Innenstadt. Mittlerweile befanden sich allerdings drei Personen im Auto.

Polizei rätselt: Wer ist den BMW nun eigentlich gefahren

Alle drei wurden mit zur Dienststelle genommen und befragt, gaben aber keine Auskunft darüber, wer zuvor am Steuer saß, als der BMW über die A7 gerast war. Das ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Der Fahrer muss sich unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Zeugen, die Hinweise zu dem Fall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0972294440 bei der Polizei zu melden.

Titelfoto: 123rf/Manuel Faba Ortega

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