Starker Gras-Geruch verrät Schmuggler: Zoll entdeckt 31 Kilo an Schweizer Grenze
Lörrach - Das Hauptzollamt Lörrach hat an der Grenze zur Schweiz rund 31 Kilogramm mutmaßliches Marihuana entdeckt. Der Fahrer behauptet, er habe nur einen Gefallen für einen Bekannten erledigt.
Der Vorfall ereignete sich bereits am 20. April am Grenzübergang Lörrach-Stetten. Wie der Zoll am Dienstag mitteilte, kontrollierten die Beamten ein Auto mit Lörracher Kennzeichen bei der Einreise.
Schon während der Befragung des 39-jährigen Fahrers nahmen die Zöllner einen starken Geruch nach Marihuana wahr.
Die Beamten durchsuchten daraufhin das Fahrzeug und fanden vier große Kunststofftaschen. Darin befanden sich insgesamt 31 Beutel, die jeweils mit rund einem Kilogramm getrockneter Pflanzenteile gefüllt waren.
Mit dem Fund von insgesamt 31 Kilogramm konfrontiert gab der 39-Jährige an, nicht gewusst zu haben, was sich in den Taschen befand. Nach eigenen Angaben hatte ihn ein Bekannter gebeten, die Taschen in der Schweiz abzuholen und zu einem Freund nach Freiburg zu bringen.
Der Mann wurde wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen.
Das Zollfahndungsamt Stuttgart hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Amtsrichter erließ Haftbefehl gegen den 39-Jährigen. Dieser wurde jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa
