Streit endet in schweren Stichverletzungen: Verdächtige nach Wochen festgenommen

Halle (Saale) - Weil ein Streit nahe dem Busbahnhof in Halle am 14. März ausartete, wurde ein 50-Jähriger schwer verletzt mit Schnitt- und Stichwunden ins Krankenhaus gebracht. Anderthalb Monate später konnten drei Verdächtige festgenommen werden.

Der 50-Jährige befindet sich derzeit auf der Intensivstation. (Archivbild)  © Imago / Steffen Schellhorn

Wie die Polizeiinspektion Halle (Saale) damals mitteilte, sei es gegen 15 Uhr in der Ernst-Kamieth-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Iraner (50) und einem Angehörigen einer Personengruppe gekommen.

In kurzer Zeit eskalierte der Streit so stark, dass der Iraner um Hilfe rief, woraufhin ein Zeuge die Polizei alarmierte und die Gruppe flüchtete.

Der 50-Jährige kam mit schweren Verletzungen auf die Intensivstation eines Krankenhauses, wo er anfangs nicht ansprechbar war.

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Es wurde ein 27 Jahre alter Gambier vorläufig festgenommen, später jedoch wieder freigelassen, da sich der Tatverdacht gegen ihn nicht bestätigte.

Doch die eingeleiteten Ermittlungen zeigten Erfolg. Drei Personen - ein 24-jähriger Afghane und zwei Iraner (29, 34) - landeten im Visier der Ermittlungen.

"Der Haftrichter erließ und verkündete einen Untersuchungshaftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen", ergänzte die Polizeisprecherin Inken Henningsen am Mittwoch. Daraufhin ging es für die drei direkt weiter in die JVA Halle.

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Es wird wegen versuchten Totschlags sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Erstmeldung vom 15. März 2026, 13.31 Uhr. Aktualisiert am 29. April um 17.51 Uhr.

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