Suff-Schläger gehen am Alex auf Polizisten los: Für einen endet es ganz bitter
Berlin - Diese Suff-Schlägerei am Alexanderplatz endete für ein Quintett in Handschellen - für einen von ihnen gar im Knast.
Zunächst prügelte sich ein 44-Jähriger am Mittwochnachmittag (gegen 17 Uhr) an der berühmten Weltzeituhr mit einem Gleichaltrigen und verpasste ihm eine blutende Gesichtsverletzung, teilte die Polizei mit.
Dank einer präzisen Personenbeschreibung konnten Polizisten den mutmaßlichen Schläger wenig später in der Nähe festnehmen. Doch damit war der Einsatz längst nicht vorbei!
Der 44-Jährige war mit zwei Männern (28 und 45) unterwegs, die sich sofort aggressiv gegenüber den Polizisten verhielten.
Immer wieder täuschte das Duo Schlag- und Stichbewegungen an. Dazu brüllten sie, dass sie sich mit den Beamten prügeln wollen.
Es blieb nicht nur bei der Drohung: Sie attackierten tatsächlich die Gesetzeshüter. Doch damit nicht genug.
Als sie festgenommen werden sollten, kamen ein 47-Jähriger und eine 42-Jährige dazu, die sich ebenfalls aggressiv verhielten und die Freilassung verlangten. Warnungen der Polizisten verpufften. Daraufhin setzten sie Reizgas ein.
28-Jähriger landet hinter Gittern
Die vier Männer und die Frau wurden schließlich festgenommen und hatten vorher wohl besonders tief ins Glas geguckt. Drei der Festgenommenen pusteten laut Polizei Werte zwischen zwei und drei Promille, bei zwei weiteren lag der Alkoholwert sogar über drei Promille!
Nach Abschluss der Maßnahmen durften fast alle wieder gehen, nur der 28-Jährige hatte weniger Glück: Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor. Für ihn ging es direkt in eine JVA.
Titelfoto: Fabian Sommer/dpa
