Totes Baby in Renningen: Das ist der Stand der Ermittlungen

Renningen - Nachdem am Freitag ein totes Baby am Rankbach am Ortsrand von Renningen gefunden wurde, gerät die 32-jährige Mutter unter Verdacht, das Baby dort abgelegt zu haben.

An der Fundstelle des toten Babys wurden Kerzen aufgestellt.  © Enrique Kaczor/dpa

Die Polizei suchte zuvor mit einem Großaufgebot nach dem Säugling. Zuvor gab die Mutter an, dass das Kind aus dem Kinderwagen verschwunden sei.

Die Ermittlungen wegen Vortäuschen einer Straftat richten sich nun gegen die Mutter. Ein Polizeisprecher teilte auf TAG24-Anfrage mit, dass die Frau angab, dass das Baby entführt worden sei.

Wie genau das Baby zu Tode kam, ist noch nicht klar. Ob es durch Fremdeinwirkung oder beispielsweise infolge eines plötzlichen Kindstods gestorben ist, muss die Auswertung der Obduktion klären.

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Die 13-köpfige Ermittlungsgruppe "Wagen" der Kriminalpolizei wertet Spuren an der Auffindestelle aus und befragt Zeugen.

Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keine weiteren Angaben, beispielsweise ob die Mutter sich zu den Vorwürfen geäußert hat. Der Pressesprecher betonte, dass die Ermittlungen gegen die Mutter sich nur auf den Tatbestand des Vortäuschens einer Straftat beziehen.

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Sollte die Mutter wegen Vortäuschen einer Straftat vor einem Gericht verurteilt werden, müsste sie sich möglicherweise an den Kosten für den Einsatz bei der Suchaktion nach ihrem Baby beteiligen.

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