Ungewöhnlich viele Hitzetote in St. Remigius Klinik? Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

Von Marco Rauch

Leverkusen - Im St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen hat es um das Hitze-Wochenende Ende Juni von Freitag (26. Juni) bis Montag (29. Juni) zwölf Todesfälle gegeben.

Am Glutofen-Wochenende Ende Juni waren im St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen gleich zwölf Patienten verstorben. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Das bestätigte die Klinik. Die Staatsanwaltschaft Köln hat deshalb ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Es soll geprüft werden, ob und wie viele der zwölf Todesfälle mit der Hitze zusammenhängen und ob es ein Fremdverschulden gibt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.

Ermittlungen gegen bestimmte Personen gebe es derzeit aber noch nicht. Aktuell werde noch geklärt, in wie vielen der zwölf Fälle der zuständige Arzt eine unnatürliche Todesursache angegeben habe.

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Nur dann sei die Staatsanwaltschaft für die Ermittlungen zuständig, teilte der Sprecher mit.

Zwar bestätigte das Krankenhaus auf Anfrage die Anzahl an Toten in diesem Zeitraum, eine Sprecherin betonte aber: "Diese Zahl ist für ein Akutkrankenhaus mit unserem Leistungsspektrum nicht überdurchschnittlich hoch. Einer unserer Schwerpunkte ist die Behandlung von besonders betagten Menschen, die oft mit multiplen und morbiden Erkrankungen zu uns kommen."

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Die verstorbenen Patienten hätten demnach ein Durchschnittsalter von 86 Jahren gehabt, viele seien sogar über 90 Jahre alt gewesen. "Wir stehen in engem Austausch mit den Behörden, die sich die Fälle genauer ansehen", teilte die Sprecherin mit.

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