Schlag gegen mutmaßliche Sexualstraftäter: Zehn Verdächtige sitzen jetzt in Haft

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Nürnberg - Die Ermittlungskommission "EKO Kajal" geht gegen Sexualdelikte zum Nachteil von Mädchen und jungen Frauen sowie die Abgabe von Drogen und Medikamenten an Minderjährige im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs vor. Am Wochenende nahmen die Ermittler zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 21 und 40 Jahren fest. Damit befinden sich nun zehn Verdächtige in Haft.

Die Polizei kämpft am Bahnhof in Nürnberg gegen Sexualstraftäter. (Archivfoto)
Die Polizei kämpft am Bahnhof in Nürnberg gegen Sexualstraftäter. (Archivfoto)  © Daniel Karmann/dpa

Ein mutmaßliches Sexualverbrechen brachte die Ermittler der EKO Kajal Ende vergangener Woche erneut auf den Plan, so die Polizei.

Auslöser war der Verdacht, dass ein 21-jähriger Syrer am frühen Freitagmorgen (3. Juli) zwei junge Frauen im Alter von 15 und 18 Jahren in einer Wohnung in der Nürnberger Südstadt vergewaltigt haben soll.

Im Zuge der Ermittlungen stießen die Beamten auf einen weiteren Verdächtigen: Ein 40-jähriger Syrer soll den beiden jungen Frauen bereits am Abend zuvor Betäubungsmittel verabreicht haben.

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Nach Angaben der Polizei führten die Ermittlungen innerhalb eines Tages zu Durchsuchungsbeschlüssen. Bei den Einsätzen am Samstag klickten für beide Männer die Handschellen.

Zudem sicherten die Beamten in mehreren Wohnungen Beweismittel, die nun ausgewertet werden.

Mädchen muss nach Übergriff ins Krankenhaus

Die Mädchen werden am Nürnberger Hauptbahnhof aufgegriffen. (Archivfoto)
Die Mädchen werden am Nürnberger Hauptbahnhof aufgegriffen. (Archivfoto)  © Daniel Karmann/dpa

Die 18-Jährige erlitt bei dem mutmaßlichen Übergriff Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Beide Betroffenen erhalten zudem psychologische Betreuung.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden die beiden Tatverdächtigen am Sonntag (5. Juli) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Gegen die Männer wird unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung sowie der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige ermittelt.

Mit den beiden jüngsten Festnahmen sitzen inzwischen zehn Tatverdächtige im Zusammenhang mit den Ermittlungen der EKO Kajal in Untersuchungshaft.

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Polizei und Staatsanwaltschaft kündigten an, ihre Maßnahmen gegen die mutmaßlichen Täter im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs konsequent fortzusetzen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa (Archivfoto)

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