Vernehmungen zu Sparkassen-Coup: Polizei führt 30 Schließfachbesitzer zwangsweise vor

Von Carsten Linnhoff

Gelsenkirchen - Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen Ende 2025 werden ab Montag Schließfachinhaber zwangsweise vorgeführt, die bislang nicht auf Vernehmungstermine der Polizei reagiert haben.

Ende 2025 wurden bei einem spektakulären Coup mehr als 3000 Schließfächer einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen aufgebrochen. (Archivfoto)  © -/Polizei Gelsenkirchen/dpa

Dies habe die Staatsanwaltschaft Essen angeordnet, wie die Polizei Gelsenkirchen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

In einer überwiegenden Mehrzahl der mehr als 3000 Fälle sind die Vernehmungen demnach abgeschlossen. Bei rund 30 Schließfachbesitzern seien die angeordneten Vorladungen unbeachtet geblieben.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft "werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt", heißt es weiter.

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Insgesamt sind bei der Polizei Gelsenkirchen seit dem Aufbruch der Schließfächer 650 Hinweise eingegangen. Zur Qualität und zum Stand der Ermittlungen äußert sich die Polizei nicht.

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Bei dem spektakulären Einbruch hatten Unbekannte Ende 2025 mehr als 3000 Schließfächer aufgebrochen. Der Schaden liegt nach Schätzungen in zwei- oder sogar dreistelliger Millionenhöhe.

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