Berlin - Mitten im dichten Verkehr raste ein Ferrari-Fahrer am Dienstag quer durch Berlin. Als ihn die Polizei stoppt, hat er eine Ausrede parat.
Am Falkenseer Platz fiel zivilen Einsatzkräften der Sportwagen ohne vorderes Kennzeichen auf, wie es auf Facebook heißt.
Der Fahrer trat im dichten Verkehr massiv aufs Gas, zog riskante Spurwechsel durch und brachte andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf, doch der Ferrari war zunächst zu schnell unterwegs, um aufschließen zu können.
Erst auf der Nonnendammallee gelang es weiteren Kräften, die Edelkarosse zu stoppen.
Einsicht? Fehlanzeige! Der Fahrer zeigte sich zunächst unkooperativ und bezeichnete sein Verhalten als "ganz normalen Fahrstil".
Erst nach einem Telefonat mit seinem Anwalt dämmerte ihm offenbar der Ernst der Lage. Die Konsequenzen: Anzeige wegen eines verbotenen Alleinrennens, der Ferrari wurde direkt als Beweismittel einkassiert.
Jetzt wird unter anderem der Bordcomputer ausgewertet. Die Ermittlungen dauern an.