Vollsperrung nach Unfall: Sportwagen-Fahrer brettert durch Rettungsgasse zur nächsten Abfahrt

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Erfurt - Auf der A71 in Fahrtrichtung Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) hat sich am Samstagnachmittag ein schwerer Unfall ereignet. Anschließend spielte sich im Stau ein empathieloser Vorgang ab.

Der Sportwagenfahrer fuhr einfach durch die Rettungsgasse. (Symbolfoto)
Der Sportwagenfahrer fuhr einfach durch die Rettungsgasse. (Symbolfoto)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Ein 52-Jähriger war zwischen den Abfahrten Erfurt-Roter Berg und Sömmerda-Süd von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Brückenpfeiler gekracht. Der Autofahrer verletzte sich lebensgefährlich und musste in ein Krankenhaus geflogen werden.

Die A71 musste wegen des Unfalls voll gesperrt werden. Es hatte sich daraufhin ein Stau von mehr als drei Kilometern gebildet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Den Angaben nach hatten die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse gebildet. So weit, so gut: Ein Autofahrer nutzte dieses vorbildliche Verhalten jedoch schamlos aus und fuhr mit seinem Sportwagen, entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, durch die Rettungsgasse, um die A71 an der Abfahrt Roter Berg verlassen zu können.

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Die vor Ort befindlichen Polizisten bemerkten dieses Manöver und versuchten noch, den Sportwagen-Fahrer zu kontrollieren - jedoch erfolglos.

Der rücksichtslose Autofahrer ignorierte die Aufforderung, anzuhalten, und raste mit seinem hochmotorisierten Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 7 in südlicher Richtung davon. Den Rowdy erwarten mehrere Anzeigen.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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