Vorfall in Sachsen: Mann greift Polizist an und zieht ein Messer

Döbeln - Am Donnerstag wurde in Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) ein Polizist (33) plötzlich von einem Mann (44) angegriffen.

Der Polizist (33) wurde bei dem Angriff leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. (Symbolfoto)  © Christian Horz/123 RF

Weil gegen einen 44 Jahre alten Deutschen ein Haftbefehl bestand, waren Einsatzkräfte am Nachmittag zu einem Mehrfamilienhaus in die Waldheimer Straße gefahren. Als sie an dem Haus eintrafen, kam den Beamten ein Mann entgegen, bei dem es sich augenscheinlich um den Gesuchten handelte.

"Die Beamten sprachen ihn an, um eine Identitätsfeststellung durchzuführen. Der Mann verweigerte jedoch jegliche Mitwirkung, sich auszuweisen, und begann, die Beamten mit dem Handy zu filmen", berichtet eine Polizeisprecherin.

Der Mann kam den Anweisungen der Polizisten nicht nach, sondern trat plötzlich auf einen 33 Jahre alten Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei ein und schlug ihm ins Gesicht. Doch damit nicht genug: Während der Festnahme zog der 44-Jährige auch noch ein Messer, das ihm die Polizisten aber aus der Hand schlagen konnten.

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Der angegriffene Polizist wurde leicht verletzt und blieb dienstfähig.

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Als der Mann schließlich durchsucht werden konnte, fanden sich Dokumente, die bestätigten, dass es sich um den gesuchten 44-Jährigen handelte. Er zahlte schließlich das geforderte Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro, um einer Ordnungshaft zu entgehen. Dafür wird nun wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

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