Frankfurt am Main - Ungewöhnlicher Fund! Bei einer Kontrolle am Frankfurter Flughafen stießen Zollbeamte auf besonderen Goldschmuck, der nicht angemeldet worden war. Darunter ein Stück, das selbst erfahrene Zöllner nur selten zu Gesicht bekommen.
Wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main mitteilt, kontrollierten Einsatzkräfte am 8. Dezember das Gepäck einer Reisenden aus Katar im grünen Ausgang für anmeldefreie Waren.
Bei der Röntgenkontrolle der drei Gepäckstücke fielen den Zöllnern mehrere auffällige Gegenstände auf, die augenscheinlich aus Gold bestanden.
Bei der anschließenden händischen Kontrolle bestätigte sich der Verdacht: In den Koffern befanden sich insgesamt drei Schmuckstücke aus Gold - ein Armreif, ein Ring und eine Krone.
Während Goldschmuck wie Armreife, Ringe oder Ketten häufiger aus bestimmten Ländern mitgebracht würden, sei eine Krone eine echte Seltenheit, erklärte Isabell Gillmann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Frankfurt am Main.
Gegen die Reisende wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet. Der sichergestellte Schmuck wurde beschlagnahmt. Der durch den Schmuggelversuch verhinderte Steuerschaden beläuft sich nach Angaben des Zolls auf mehr als 2000 Euro.