Auslöser Polizei-Attacken: Razzia gegen Familienmitglieder nach Eskalation in Leverkusen

Von Oliver Auster, Maurice Hossinger

Leverkusen - Polizei-Attacke mit Folgen! Rund zwei Monate nach der eskalierten Familienfeier in Leverkusen stehen seit den frühen Morgenstunden mehrere Ermittler wegen Razzien vor der Tür.

Die Polizei war am 5. April mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Lage in der Leverkusener Shishabar unter Kontrolle zu bringen.  © Jan Ohmen

Besonders die Rädelsführer stehen dabei im Fokus der Einsatzkräfte, heißt es laut dpa.

Demnach werden mehrere Objekte durchsucht, um belastbares Material zu finden und die Strippenzieher der Eskalationen zur Rechenschaft zu ziehen.

Bei der Auseinandersetzung am Ostersonntag waren drei Polizisten zum Teil schwer verletzt worden.

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Am Abend des 5. April hatten in den Räumen einer ehemaligen Shisha-Bar in Leverkusen rund 50 Gäste gefeiert, die überwiegend einer Großfamilie angehören sollen.

Die Polizei rückte wegen Lärmbeschwerden an und wurde von zahlreichen Gästen attackiert. Eine 29 Jahre alte Polizistin verlor nach früheren Angaben durch einen Flaschenwurf mehrere Zähne, ein Kollege erlitt einen Armbruch. Eine weitere Polizistin wurde leicht verletzt.

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Eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe nahm zunächst 22 Beschuldigte ins Visier. Nach dpa-Informationen konnten inzwischen unter anderem durch Zeugenaussagen und Bodycam-Aufnahmen drei Personen als mutmaßliche Rädelsführer identifiziert werden.

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