"Ferrum" macht Ernst: Große Razzia gegen Schusswaffen in Berlin

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Von Andreas Rabenstein

Berlin - Mit einer umfangreichen Razzia geht die Berliner Polizei gegen Organisierte Kriminalität und die Verbreitung von Schusswaffen vor.

An der Razzia sollen Hunderte Beamte beteiligt sein. (Symbolfoto)
An der Razzia sollen Hunderte Beamte beteiligt sein. (Symbolfoto)  © Soeren Stache/dpa

Zahlreiche Einsatzkräfte durchsuchen seit dem frühen Mittwochmorgen Wohnungen und andere Räume in verschiedenen Stadtteilen, unter anderem in Neukölln und Kreuzberg. Genauere Informationen sollten im Laufe des Tages bekannt gegeben werden, sagte ein Polizeisprecher.

Nach einem Bericht der Zeitung "B.Z." sind mehrere hundert Polizisten im Einsatz, um die rund 20 Objekte zu durchsuchen. Darunter sollen auch mehrere Spezialeinsatzkommandos (SEK) sein.

Wegen der verbreiteten Gewaltkriminalität in Berlin mit zahlreichen Schießereien seit mehr als einem Jahr gründete das Landeskriminalamt (LKA) im November 2025 eigens die Sondereinheit "Ferrum" ("Eisen"). Auch die Staatsanwaltschaft setzte eine extra Ermittlungsgruppe, "Telum", ein.

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Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) betonte, der Einsatz sei in den letzten Monaten intensiv vorbereitet worden. Die Polizei arbeite stark daran, die Welle an Schießereien auf den Straßen einzudämmen und gegen kriminelle Strukturen vorzugehen. 

Zugleich müsse sie aber mehr Möglichkeiten erhalten, effektiv Handys von Verdächtigen abzuhören, Daten zu speichern und mit moderner Software auszuwerten.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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