Razzia bei JVA-Mitarbeitern: Haufenweise Drogen ins Gefängnis geschmuggelt?

Von Oliver Auster

Rheinbach - Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach bei Bonn haben Ermittler unter anderem Kokain und Amphetamine in sämtlichen Privatwohnungen gefunden.

Die acht beschuldigten Mitarbeitenden wurden suspendiert und haben Hausverbot.  © Oliver Berg/dpa

Die acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und haben von der Gefängnisleitung Hausverbot bekommen.

Nach dpa-Informationen wurden in der JVA Rheinbach vor allem Daten gesichert. In insgesamt acht Wohnungen beschlagnahmten die Ermittler Dutzende Beweismittel, vor allem Handys, Laptops und Schriftsätze.

Außerdem entdeckten die Polizisten 15 Gramm Kokain und eine geringe Menge Amphetamin sowie eine alte Pistole, Patronen und Magazine.

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Am Dienstagmorgen waren ab 7.30 Uhr zeitgleich die JVA und Wohnungen in Köln, Euskirchen, Reinbach und Siegburg sowie in den Landkreisen Mayen-Koblenz und Neuwied durchsucht worden.

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Konkret sollen die JVA-Beamten laut Minister Limbach gegen Geld Handys und Drogen in das Gefängnis geschmuggelt und Insassen übergeben haben.

Die verbotenen Gegenstände waren den Gefängnismitarbeitern laut den Ermittlungen draußen von Angehörigen oder Freunden übergeben worden.

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