Blut an Bord entdeckt: Mann verschwindet bei Weltumsegelung

Gran Canaria (Spanien) - Ein Brite (35) wollte die Welt umsegeln - doch bei Gran Canaria verschwand er spurlos. Der Vorfall wirft viele Fragen auf.

James Nunan (35) wollte mit seinem Hund "Thumbelina" die Welt umsegeln - doch er verschwand plötzlich.
James Nunan (35) wollte mit seinem Hund "Thumbelina" die Welt umsegeln - doch er verschwand plötzlich.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Nikita Goddard

Wie BBC News berichtet, wurde James Nunan zuletzt im August von Überwachungskameras in Las Palmas aufgenommen, als er zu einem Dönerladen ging.

Dabei wurde sein Rucksack gestohlen. Den Verlust seines Passes meldete er später auf einer Polizeiwache. Seitdem verliert sich fast jede Spur von dem 35-Jährigen.

Sein Hund "Thumbelina" wurde Tage später, am 25. August, allein auf seinem Boot gefunden. Trotz eines Großaufgebots an Suchmaßnahmen konnte James nicht gefunden werden.

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Die Behörden von Gran Canaria kamen zu dem Schluss, dass er betrunken über Bord gegangen sei. Seine Familie bezweifelt dies jedoch stark.

Auf dem Boot wurden Blutspuren gefunden

Mit dieser Vermisstenmeldung wird nach dem Briten gesucht.
Mit dieser Vermisstenmeldung wird nach dem Briten gesucht.  © Facebook/Screenshot/Nikita Goddard

Berichten zufolge wurden Blutspuren auf dem Boot gefunden, außerdem wies es Schäden auf, persönliche Gegenstände von James fehlten und das Segel war eingeschnitten.

Laut Mirror ist die Familie überzeugt, dass eine dritte Person beteiligt war.

James' Halbschwester Nikita Gxsoddard sagte: "Wir als Familie glauben, dass es genügend Beweise dafür gibt, dass mit ziemlicher Sicherheit eine dritte Person beteiligt war."

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Sie ergänzt: "Wir glauben nicht, dass er betrunken ins Wasser gefallen und ertrunken ist."

Nikita wirft der Polizei auf Gran Canaria vor, keine glaubwürdigen Ermittlungsansätze verfolgt und die Untersuchung eingestellt zu haben. Sie sagt: "Die Guardia Civil scheint einfach kein Interesse zu haben, und ich denke, das liegt zum Teil daran, dass er ein Alleinreisender britischer Segler ist. Vielleicht dachten sie, es wäre einfacher, darauf zu hoffen, dass es niemanden interessiert."

Die Familie glaubt weiterhin daran, dass James noch am Leben sein könnte. Goddard sagte: "Wir wollen die Hoffnung einfach nicht aufgeben, falls er irgendwo noch lebt."

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Nikita Goddard

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