Elf Jahre nach Verschwinden von Horst Georg Linnemann: Bagger soll Wahrheit ans Licht bringen

Neumünster - Im Fall des seit elf Jahren vermissten Horst Georg Linnemann geht die Suche weiter.

Die Suche nach dem vermisstem Horst Georg Linnemann soll am Freitag mit einem Bagger fortgesetzt werden.  © Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Diese soll am Freitag fortgesetzt werden.

Zuvor wurde ein rund 150 Quadratmeter großes Suchareal im Wattenbeker Gehege bei Neumünster (Schleswig-Holstein) durchsucht. Am Mittwoch kamen schließlich Leichenspürhunde zum Einsatz, die das Gelände rund um die ersten Bohrlöcher nach den Erdbohrungen absuchten.

Die Tiere zeigten Interesse an einem Bohrloch, das nun als Verdachtspunkt intensiver untersucht werden soll. Wie die Staatsanwaltschaft Kiel und das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein mitteilte, werde dafür ein Bagger benötigt, der ab Freitag zur Verfügung stehe. Die Überprüfung der weiteren Bohrlöcher verlief negativ.

Vermisste Personen Bereits seit einer Woche vermisst: Wo steckt Luca-Elias F.?

Die zuständige Cold Case Unit (CCU) des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein hat Hinweise darauf, dass sich die Leiche von Linnemann in dem Waldgebiet befinden könnte. Der damals 28-Jährige war am 15. Dezember 2014 verschwunden.

Anzeige
Das Auto des Vermissten wurde wenige Tage nach seinem Verschwinden in Hamburg gefunden.  © Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Für Angaben, die zum Auffinden der Leiche und zu dem oder den Tätern führen, ist eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro ausgelobt. Hinweise werden unter der Rufnummer 0431/160-42852 entgegengenommen.

Mehr zum Thema Vermisste Personen: