Suche nach vermisstem Horst Georg Linnemann: Leichenspürhunde schlagen an

Neumünster - Am Dienstag hatte das Landeskriminalamt mitgeteilt, im Fall des seit elf Jahren vermissten Horst Georg Linnemann neuen Spuren nachzugehen. Am Mittwoch gaben die Ermittler ein Update.

Der damals 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus Neumünster verschwand am 15. Dezember 2014.
Der damals 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus Neumünster verschwand am 15. Dezember 2014.  © Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Demnach wurde ein rund 150 Quadratmeter großes Suchareal im Wattenbeker Gehege bei Neumünster (Schleswig-Holstein) nach dem Vermissten durchsucht. Dafür wurde es am Dienstag zunächst von Laub und Schnee befreit und für anschließende Erdbohrungen vorbereitet.

Am Mittwoch kamen schließlich Leichenspürhunde zum Einsatz, die das Gelände rund um die ersten Bohrlöcher absuchten - dabei zeigten die speziell ausgebildeten Tiere Interesse an einigen Punkten, die am morgigen Donnerstag näher untersucht werden sollen.

An der Suchaktion sind rund 30 Einsatzkräfte beteiligt, darunter auch Kräfte des Technischen Zugs der Einsatzhundertschaft Eutin, des Kampfmittelräumdienstes sowie mehrere Diensthundeführer mit insgesamt sechs Leichenspürhunden.

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Vermisste Personen Wochenlang kein Zeichen: Volker L. ist seit Weihnachten verschwunden

Die zuständige Cold Case Unit (CCU) des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein hat Hinweise darauf, dass sich die Leiche von Linnemann in dem Waldgebiet befinden könnte. Der damals 28-Jährige war am 15. Dezember 2014 verschwunden.

Das Auto des Vermissten wurde wenige Tage nach seinem Verschwinden in Hamburg gefunden.
Das Auto des Vermissten wurde wenige Tage nach seinem Verschwinden in Hamburg gefunden.  © Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus und haben für Hinweise, die zum Auffinden der Leiche oder zu dem oder den Täter/-n führen, eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro ausgelobt. Hinweise werden unter der Rufnummer 0431/160-42852 entgegengenommen.

Titelfoto: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

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