Nach Bar-Nacht einen Monat verschwunden: Vermisster tot aus Landwehrkanal geborgen
Update vom 17. März, 11.06 Uhr: Leiche des 31-Jährigen gefunden
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Leiche des Vermissten am Montag aus dem Landwehrkanal geborgen. Demnach hätten Mitarbeiter des Bundesamts für Schifffahrt ihn östlich der Lohmühlenbrücke im Wasser entdeckt, hieß es.
Hinweise auf eine Straftat lägen derzeit nicht vor. Die Polizei ermittelt zur Todesursache. "Eine Obduktion wird angeregt", berichtet die Behörde.
Erstmeldung vom 7. März, 12.14 Uhr
Berlin - Rätsel um einen jungen Mann aus Alt-Treptow: Seit Mitte Februar fehlt von Erik S. (31) jede Spur. Jetzt bittet die Berliner Polizei mit Fotos öffentlich um Hilfe bei der Suche.
Der 31-Jährige war in der Nacht zum 15. Februar noch in einer Bar in der Pannierstraße in Neukölln unterwegs.
Gegen 3.30 Uhr machte er sich auf den Heimweg zu seiner Wohnung in der Onckenstraße in Alt-Treptow. Dort kam er rund 20 Minuten später auch an.
Doch dann passiert etwas Merkwürdiges: Erik lässt Handy und Geldbörse in der Wohnung zurück und geht erneut hinaus. Seitdem ist er verschwunden.
Familie, Freunde und Polizei suchen seit Wochen in der ganzen Stadt mit Plakaten nach dem Berliner - bislang erfolglos. Auch die Polizei konnte ihn nicht aufspüren. Daher veröffentlichte die Behörde nun - rund drei Wochen später - Fotos des Vermissten und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Erik Staudacher wird so beschrieben:
- etwa 1,70 Meter groß, schlank
- dunkler Vollbart, hohe Stirn
- teilweise blond gefärbte Haare
- auffälliges Tattoo am linken Handgelenk: eine gelbe Banane
Als er verschwand, trug er vermutlich:
- gelbe Strickmütze
- silbernen länglichen Ohrring mit russischer Inschrift
- lilafarbene Plüschjacke (Uniqlo)
- beigen Pullover und weiße Lederturnschuhe
Die Ermittler fragen:
- Wer hat Erik S. seit dem 15. Februar gegen 3.50 Uhr gesehen?
- Wer weiß, wo sich der 31-Jährige aufhalten könnte?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des LKA Berlin unter (030) 4664-912444 oder per E-Mail entgegen. Auch jede Polizeidienststelle kann Hinweise aufnehmen.
Titelfoto: Polizei Berlin (Bildmontage)
