Vom Krieg traumatisiert: Ukraine-Flüchtling tot aufgefunden

Update, 13. Mai, 12.33 Uhr: Kriegsflüchtling lebt nicht mehr

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der 26-Jährige ist tot. Er wurde bereits am 1. Mai von einer Zeugin leblos in einem Waldgebiet bei Flecken-Zechlin entdeckt und musste zunächst von der Gerichtsmedizin identifiziert werden.

Anzeichen für ein Fremdverschulden sollen demnach nicht vorliegen.

Erstmeldung vom 7. Januar 2026, 14.52 Uhr

Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) - Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem ukrainischen Kriegsflüchtling, der kurz nach Neujahr in Brandenburg verschwunden ist.

Der 26 Jahre alte ukrainische Kriegsflüchtling ist tot aufgefunden worden.  © Soeren Stache/dpa, Polizeidirektion Nord (Bildmontage)

Der 26-Jährige wurde zuletzt am 2. Januar 2026 gesehen, als er das Übergangswohnheim Flecken-Zechlin in Richtung Rheinsberg verließ, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Seitdem fehlt von dem Ukrainer jede Spur. Die bisherigen Suchmaßnahmen und Zeugenhinweise haben nicht zu seinem Auffinden geführt.

Der Mann ist aufgrund seines Einsatzes im Ukraine-Krieg offenbar psychisch erkrankt und sehr in sich gekehrt, sodass er nicht mehr mit anderen Menschen redet.

Anzeige

Wenn Du Hinweise zum Aufenthaltsort des 26-Jährigen geben kannst, dann melde Dich bitte unter der Telefonnummer 03391/354-0 bei der Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin.

Mehr zum Thema Vermisste Personen: