Dresden - Fuhr ein Transporter-Fahrer waghalsig auf dem Neumarkt umher und brachte dadurch eine Familie in Gefahr? Das versucht die Dresdner Polizei aktuell zu klären.
Am Montagvormittag gegen 10.10 Uhr war ein 50-Jähriger mit seinem weißen Mercedes Sprinter durch die Fußgängerzone auf dem Neumarkt gefahren.
Daraufhin musste eine Familie mit zwei Kindern beiseitespringen. Sonst wären sie vermutlich vom Fahrzeug erfasst worden.
Wie Polizeisprecher Marko Laske gegenüber TAG24 erklärt, hatte der Fahrer seinen Mercedes selbstständig gestoppt und wurde anschließend von Polizisten mit den Vorwürfen konfrontiert.
Noch sind viele Fragen zum Vorfall offen.
Aus diesem Grund sucht die Polizei nach Augenzeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Wer Hinweise zur Tat geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351/ 483 22 33 zu melden.
Gegen den 50-jährigen Deutschen wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Mit Ausnahmen: Fußgängerzone am Neumarkt für Autos verboten
Wie die Stadt Dresden auf TAG24-Anfrage erklärt, ist der Neumarkt grundsätzlich als Fußgängerzone ausgewiesen und damit ausschließlich für Fußgänger vorbehalten ist. Aus diesem Grund gilt für andere Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fahrräder und E-Scooter ein striktes Einfahrtverbot.
"In Abhängigkeit von der Zufahrtsstraße zum Neumarkt ist jedoch per Zusatzschildern das Befahren für den Lieferverkehr mit zeitlicher Beschränkung (werktags 7-10 Uhr) bzw. für jedermann bis zu einem Hotel erlaubt", so das Fachamt.
Fahrzeuge dürfen dann nur Schrittgeschwindigkeit fahren - also 4 bis 7 km/h.
Originalartikel vom 26. Mai, um 13.06 Uhr, zuletzt aktualisiert am 27. Mai, um 14.12 Uhr.