Bauarbeiten am Rhein-Energie-Stadion: Was das für FC-Köln-Fans bedeutet

Köln - Der 1. FC Köln setzt weiterhin auf Nachhaltigkeit: Am Mittwoch haben die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie mit den Montagearbeiten für eine große PV-Anlage auf dem Dach des RheinEnergie-Stadions begonnen. 

Rund um das RheinEnergie-Stadion im Kölner Westen finden in den nächsten Wochen umfassende Arbeiten statt. Es kann daher zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. (Archivfoto)
Rund um das RheinEnergie-Stadion im Kölner Westen finden in den nächsten Wochen umfassende Arbeiten statt. Es kann daher zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. (Archivfoto)  © Federico Gambarini/dpa

Wie der abstiegsbedrohte Bundesligist mitteilt, werden die Trapezblech-Dächer über den Tribünen Ost, West und Süd in den kommenden drei Monaten mit insgesamt rund 2700 Solarmodulen ausgestattet. Die Nordtribüne wird hingegen ausgespart, da die Dachfläche in Richtung Marathontor dafür nicht geeignet ist. 

Die Montage erfolgt dabei in drei Abschnitten. Ab Anfang März wird die Osttribüne mit den neuen Modulen bestückt, ab Anfang April die Südtribüne. Den Abschluss der Arbeiten bildet dann die Montage der PV-Module auf der Westtribüne, die ab Ende April starten soll.

Spieltage und andere Veranstaltungen im Stadion sind von den Arbeiten allerdings ausdrücklich nicht betroffen. "An Spieltagen und bei Großveranstaltungen werden die Bauarbeiten unterbrochen, der Kran abgebaut und die Baustelle gesichert, sodass die Sicherheit aller Besuchenden jederzeit gewährleistet ist", teilt der FC mit. 

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In diesem Zusammenhang könne es im Stadionumfeld jedoch zeitweise zu Sperrungen von Wegen und Zufahrten kommen. "Die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie bitten Anwohnende und Besuchende um Verständnis", heißt es daher. 

Insgesamt 2700 PV-Module sollen auf den Dächern der Ost-, West- und Südtribüne des Kölner RheinEnergie-Stadions installiert werden. (Symbolfoto)
Insgesamt 2700 PV-Module sollen auf den Dächern der Ost-, West- und Südtribüne des Kölner RheinEnergie-Stadions installiert werden. (Symbolfoto)  © Marijan Murat/dpa

1. FC Köln freut sich über "wichtigen Schritt in die Energieversorgung der Zukunft"

Der auf dem Dach erzeugte Strom soll künftig direkt für den Betrieb des Stadions genutzt werden und damit den Strombedarf aus anderen Energiequellen senken. Überschüsse können zudem ins lokale Stromnetz eingespeist werden. Planung, Bau, Finanzierung sowie Betrieb und Wartung übernimmt die RheinEnergie.

"Wir freuen uns als Hauptpächter sehr, dass wir den Weg zu mehr Nachhaltigkeit […] auch in Müngersdorf fortsetzen dürfen. Nach der Umstellung auf Ökostrom im Jahr 2018 ist die Installation der Photovoltaik-Anlage ein weiterer wichtiger Schritt in die Energieversorgung der Zukunft", betont FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.

Titelfoto: Bildmontage: Federico Gambarini/dpa, Marijan Murat/dpa

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